Traumasensible Psychotherapie

berühren die Seele

Menschenbild

Ich betrachte den Menschen ganzheitlich und systemisch, als Einheit von Körper, Geist und Seele und in Beziehung zu seinem Lebensumfeld .

Symptome sind für mich Botschaften, Ausdruck und Konsequenz zugleich dafür, dass etwas ins Ungleichgewicht geraten ist. Die daraus resultierenden Fragen lauten

„Wie steht der Mensch zu sich und seiner Umwelt?“

„Wo ist das Ungleichgewicht?“

Ich arbeite daher bewusst nicht symptomorientiert, sondern versuche die Thematik systemisch einzufassen und zu schauen, welche Ressourcen es braucht, um wieder ins Gleichgewicht, in den Einklang mit sich selbst und seiner Umgebung zu kommen.

Hierbei gehe ich traumasensibel vor, dies bedeutet, dass ich über Wissen zum Thema Trauma verfüge und sensibel in der Wahrnehmung für Traumafolgestörungen bin.

Psychische Erkrankung oder Krise?

Eine psychische Erkrankung beschreibt ein verändertes Denken, Fühlen und Verhalten welches einen persönlichen Leidensdruck auslöst. Sie ist eine nicht nur unerhebliche oder vorüber-gehende Störung der normalen Beschaffenheit der Psyche.

Die Diagnose psychischer Erkrankungen erfolgt auf Basis spezieller Fragebögen und der anschließenden Beurteilung und Diagnostik nach dem ICD 10 Kapitel V (Internationale Klassifikation der Krankheiten – Psychische und Verhaltensstörungen) .

Eine psychische Erkrankung ist immer auch als eine Krise aufzufassen. Doch nicht jede Person, die sich in einer akuten Krise befindet, ist im pathologischen Sinne psychisch erkrankt.

Auch bei allen Belastungen, die keinen Krankheitswert aufweisen, können meine Angebote eine hilfreiche und wirksame Unterstützung sein.

Erkrankungen/Belastungen

  • psychosomatische Beschwerden
  • Schlafstörungen
  • Burnout
  • Stress
  • Angst & Stimmungsschwankungen
  • Posttraumatische Belastungstörungen
  • Anpassungsstörungen
  • Begleitend/ergänzend bei Depressionen
  • Begleitend/ergänzend bei Essstörungen
  • Begleitend /ergänzend zur Behandlung bei Krebserkrankungen
  • Angehörige von Menschen mit Krebserkrankung
  • Beziehungsprobleme
  • Selbstwertkrisen durch Erkrankungen, Arbeitslosigkeit etc.

Düfte, Klänge & innere Bilder

In meiner Praxis setze ich bewusst Klänge, Düfte und innere Bilder ein, da sie auf allen Ebenen unseres Seins wirken.

Unser Verstand ist wichtig, um unsere Situation reflektieren und verstehen zu können. Doch mit Verstandesarbeit allein, wird Veränderung kaum gelingen. Vielen Menschen gelingt es z.B. sehr gut mit Ihrem Verstand zu begreifen, dass sie „gut genug“ sind und schon viel in ihrem Leben erreicht haben. Oftmals können sie dies jedoch in der Tiefe nicht fühlen. Ihre gefühlte Wahrheit ist von etwas anderem überzeugt.

In der Logik unseres Emotionszentrums – dem limbischen System – werden alle (Kindheits-) Prägungen im impliziten

Gedächtnis (= Teil des Gedächtnis, welches uns unbewusst und automatisch beeinflusst) abgespeichert. Hier gibt es kein „das ist schon lange her“. Wurde uns z.B. als Kind nicht ausreichend gespiegelt, dass wir „gut genug“ sind, ist ein Teil von uns – auch wenn wir längst erwachsen sind – nicht davon überzeugt,

wertvoll und „gut genug“ zu sein. Die gemachten Erfahrungen sprechen eine andere (gefühlte) Wahrheit.

Wenn wir erkennen und anerkennen, dass es mit bloßem Willen allein nicht getan ist, können wir uns die indirekten Möglichkeiten zu nutzen machen, mit denen wir auch im fortgeschrittenen Alter noch Veränderungen an unserem Emotionsgebäude vornehmen können.

Mit Düften, Klängen und inneren Bildern lässt sich unser Emotionszentrum direkt erreichen und positiv beeinflussen.

Ablauf

Zunächst klären wir in einem kurzen telefonischen Vorgespräch, ob Sie mit Ihrem Anliegen bei mir richtig sind. Wenn dem so ist, vereinbaren wir einen Termin für ein Erstgespräch in meiner Praxis.

Die ersten 20 Minuten unseres Erstgespräches dienen dem Kennenlernen und sind kostenlos. Sie können mir Einzelheiten zu Ihrem Anliegen schildern und ich erzähle etwas darüber, wie ich arbeite und welche Form der Hilfe ich Ihnen anbieten kann.

Am Ende dieses ersten Kennenlernens entscheiden wir dann gemeinsam, ob wir zusammenarbeiten möchten. Wenn dem so ist, beginnen wir im Anschluss an das Erstgespräch mit der Anamnese.

Nach der Anamnese legen wir dann gemeinsam das weitere Vorgehen fest.

Behandlungskosten

Heilpraktiker:innen nehmen nicht am System der gesetzlichen Krankenversicherung teil. Gesetzlich Krankenversicherte erhalten deshalb grundsätzlich keine Erstattung der Behandlungskosten seitens ihrer Krankenkasse. Dies hat allerdings auch gewisse Vorteile. Zum einen können Sie als Selbstzahler auf einen zügigen Therapiebeginn hoffen und zum anderen erfolgt kein Eintrag in Ihre Akte bei der Krankenkasse.

Desweiteren unterliegen wir nicht dem Druck des Gesundheitssystems und ich kann mir ausreichend Zeit für Ihr Anliegen nehmen.

Versicherte bei privaten Krankenkassen mit Voll- oder Zusatzversicherung können einen Erstattungsanspruch ihrer Behandlungskosten gegenüber ihrer Versicherung haben. Ich bitte Sie, mögliche Kostenerstattungen von Versicherungen (Privat- und Zusatzversicherungen, sofern diese Heilpraktiker-Leistungen erstatten) in eigener Zuständigkeit im Voraus zu klären. Die Erstattungen sind in der Regel auf die Sätze des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker beschränkt, welche seit 1985 nicht aktualisiert wurden. Etwaige Differenzen zwischen den Beträgen aus dem Gebührenverzeichnis und dem vertraglich vereinbarten Heilpraktiker-Honorar sind vom Klienten/von der Klientin zu tragen.

Die Sitzungen sind als Privatleistungen direkt in bar beim jeweiligen Termin an die Praxis zu zahlen. Sie erhalten eine Quittung, auf Wunsch auch eine Rechnung, die Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können.

  • Das Erstgespräch über 20 Minuten ist kostenlos.
  • Die Anamnese dauert 70 – 100 Minuten und kostet 100 €.
  • Die Kosten für Folgesitzungen betragen je nach Zeitaufwand und angewandten Verfahren von 60 € – 140 €.

Sozialhonorar: Wenn Sie mir einen Nachweis über eine Erwerbsminderungsrente, eine Arbeitslosenbescheinigung o.ä. vorlegen, können wir ggf. ein Sozialhonorar vereinbaren.

Methoden

Hier eine kurze Beschreibung der von

mir angewandten Methoden.

Klangtherapie

Bei der Klangtherapie greifen wir auf uraltes Wissen zurück.

Der Klang spricht das ursprüngliche Vertrauen des Menschen an. Der Effekt ist ein schnell erreichter tiefer Entspannungszustand, ein Erleben von Sicherheit und Geborgenheit.

Eine wichtige Grundvoraussetzung für Heilungsprozesse. Von hier aus kommen wir in Kontakt mit unserem Wesenskern und können Veränderungen angehen, die unserem natürlichen Wesen entsprechen.

Die Tiefenentspannung führt zum Loslassen und fördert eine Neustrukturierung, emotional wie auch psychologisch.

Siehe auch Integrale Klangmassage

Aromatherapie

Aromatherapie ist ein Zweig der Pflanzenheilkunde, die bereits vor 5.000 Jahren in der indischen ayurvedischen Heilkunst ihre Anfänge nahm.

Düfte berühren unmittelbar unsere Gefühle und haben durch ihre neurotransmitterähnliche Beschaffenheit einen direkten Einfluss auf unserer Nervensystem.

Hierbei unterscheiden wir hemmende, aktivierende und ausgleichende Wirkungen auf das Nervensystem, die wir uns je nach individuellem Thema nutzbar machen können.

Siehe auch Aromatherapie

(systemische) Hypnotherapie nach Milton Erickson

Hypnotherapie ist womöglich eine der ältesten Psychotherapieformen.

Hypnotische Heilrituale lassen sich schon bis zur frühen Geschichte der Menschheit zurückverfolgen.

Seit 2006 ist Hypnotherapie in Deutschland ein wissenschaftlich anerkanntes therapeutisches Verfahren. 

Die moderne Hypnotherapie nach Milton Erickson ist lösungs- und ressourcenorientiert.

Trancearbeit, also die Arbeit mit unbewussten und unwillkürlichen Anteilen, soll beim Erreichen von Zielen unterstützen und Ressourcen (also hilfreiche Fähigkeiten, Erinnerungen und Erfahrungen) aktivieren.

Es geht darum, Stärken aufzuspüren und sie gezielt einzusetzen, Einsicht und Verständnis zu generieren. Dabei werden u.a. Metaphern, Beispielgeschichten und Parabeln eingesetzt, um Inhalte fühlbar zu machen und das Unterbewusstsein dazu anzuregen, sie wahr werden zu lassen.

Milton Erickson war Arzt, Psychiater, Psychologe und Psychotherapeut. Seine Lehren entwickelten sich auch aus persönlichen Erfahrungen. Bei Milton Erickson wurde früh eine Legasthenie diagnostiziert, später erkrankte er an Kinderlähmung, fiel vorübergehend ins Koma und war danach lange Zeit gelähmt. Seine Eltern, die eine Farm besaßen, setzten ihn morgens in einen Schaukelstuhl am Fenster. Später beschrieb er diese langen Tage als Beginn seiner Arbeit mit Imaginationen. Er stellte sich vor, wie es sich angefühlt hatte, als er seinen kleinen Finger noch bewegen konnte, imaginierte immer wieder das Gefühl sich bewegender Muskeln. Nach einem Jahr konnte er sich wieder bewegen.

Erickson löste sich von schematischen Ansätzen und entwickelte ein neues Verständnis, dass nämlich jeder Klient individuelle Lösungen in sich trägt, wenn man nur den Raum schafft, in dem diese sich zeigen können.

Die Katathym – Imaginative Psychotherapie oder Katathymes Bilderleben (KIP)

Die Katathym – Imaginative Psychotherapie wurde durch den Arzt und Psychoanalytiker Prof. Dr. Hanscarl Leuner 1954 begründet und ist ein seitdem stets weiterentwickeltes tiefenpsychologisch fundiertes Psychotherapieverfahren.

Das griechische Wort „katathym“ bedeutet „den Gefühlen gemäß“.

Im Zentrum stehen Imaginationen zu feststehenden Motiven (z.B. Blume, Haus, Weg), die erfahrungsgemäß einen bestimmten Bereich der Persönlichkeit, der Wesenszüge, des Verhaltens und der Motivationsstruktur eines Menschen darstellen.

In den imaginativen Szenen stellen sich Gefühle, Überzeugungen, Einstellungen sowie Verhaltensgewohnheiten und Beziehungskonflikte symbolisch dar und können dadurch bewusstgemacht und bearbeitet werden.